05.05.2026

Spendenaufruf für ein neues Vereinsfahrzeug

17.04.2026

Endlich wieder ein Hotel in Barbis!

Gemeinschaftsprojekt auf dem Barbiser Friedhof: Kinder bauen Insektenhotel

Bei strahlendem Wetter und bester Stimmung wurde auf dem Barbiser Friedhof kürzlich ein besonderes Projekt umgesetzt: Die Kinderkirche BOB und der Harzklub Zweigverein Barbis errichteten gemeinsam ein Insektenhotel. Ziel der Aktion ist es, einen wertvollen Beitrag zum Naturschutz zu leisten und gleichzeitig das Bewusstsein der jüngeren Generation für die Bedeutung von Insekten zu stärken.

Mit großem Eifer und viel Freude gingen die Kinder ans Werk. Unter Anleitung der Erwachsenen wurde gesägt, geschraubt und das Hotel mit verschiedenen Naturmaterialien wie Holz, Tannenzapfen und Schilfrohren ausgestattet. So entstanden zahlreiche kleine Nist- und Rückzugsräume für Wildbienen, Käfer und andere Insektenarten.

Die Aktion stieß bei allen Beteiligten auf große Begeisterung. „Es ist schön zu sehen, mit wieviel Engagement die Kinder dabei sind“, hieß es aus den Reihen der Organisatoren. Neben dem handwerklichen Einsatz stand vor allem das gemeinsame Erlebnis im Vordergrund, welches am Ende noch mit einem fröhlichen Mittagessen ausklang.

Doch damit nicht genug: In naher Zukunft soll rund um das Insektenhotel eine Blühwiese angelegt werden. Diese wird den Insekten zusätzliche Nahrungsquellen bieten und das Gelände zugleich optisch aufwerten.

Mit dem Projekt setzen der Harzklub Barbis und die Kinderkirche ein starkes Zeichen für Umweltbewusstsein und Gemeinschaftssinn – ein gelungenes Beispiel dafür, wie Naturschutz schon im Kleinen beginnen kann.

Ein Dankeschön geht an den Kleidershop Bad Lauterberg der Johanniter Unfallhilfe. Durch dessen Spenden konnte dieses Projekt erfolgreich umgesetzt werden. Und natürlich an Bernd Bockelmann, der das Insektenhotel gebaut hat, sowie die fleißigen Helfer für die Aufstellung.

13.02.2026

Engagement für Wege, Warte und Gemeinschaft

Harzklub ehrt langjährige Mitglieder und plant große Projekte

Der Bürgermeister mit dem 1. und 2. Vorsitzenden
Der Bürgermeister mit dem 1. Vereinsvorsitzenden Bernd Struck und dem 2. Vereinsvorsitzenden Patick Bockelmann

Ein Verein lebt von den Menschen, die ihn tragen – das wurde bei der Jahreshauptversammlung des Harzklubs am 16. Januar 2026 einmal mehr deutlich. Vorsitzender Bernd Struck eröffnete die Versammlung und freute sich über die rege Teilnahme. Besonders begrüßte er Bürgermeister Rolf Lange, den Vorsitzenden des Harzklub-Zweigvereins Bad Lauterberg, Volkmar Rudolph, sowie Ehrenvorsitzenden Wolfgang Geisler.

Nach einer Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder richteten die Gäste ihre Grußworte an die Versammlung. Bürgermeister Lange lobte das Engagement des Vereins für die Region, während Volkmar Rudolph auf die abgeschlossene erste Bauphase am Bismarckturm verwies und sich für die Unterstützung bei Veranstaltungen bedankte.

Über 140 Arbeitsstunden für die Heimat

In seinem Jahresrückblick ließ Bernd Struck die vielfältigen Aktivitäten Revue passieren. Ein besonderer Kraftakt war die Sanierung des Daches der Grillhütte an der Alten Warte. In mehr als 60 Arbeitsstunden wurde das Dach neu eingedeckt – unterstützt von zahlreichen Helfern, insbesondere Wolfgang Geisler und Ortsbürgermeister Rainer Jakobi. Ein besonderer Dank galt Dachdeckermeister Schemonalist für die fachkundige Ausführung der Hauptarbeiten.

Insgesamt investierten die Ehrenamtlichen mehr als 80 weitere Arbeitsstunden in die Pflege des Betreuungsgebietes. Wegewart Andreas Sandau berichtete von der kompletten Erneuerung der Beschilderung, der Instandsetzung einer maroden Holzbrücke an der großen Wassertretstelle, neuen Trapezblech-Dächern für die Schutzhütten sowie erneuerten Sitzgruppen und Bänken entlang der Wanderwege. Unterstützung erhielt das Team seit Mai von Bernd Bockelmann, der die Mäharbeiten an der Alten Warte übernahm.

Auch das Vereinsleben kam nicht zu kurz: Das Warte-Fest an Himmelfahrt war erneut ein Besuchermagnet. Die Ferienpassaktion wurde sehr gut angenommen, beim Erntedankfest übernahm der Harzklub die Bewirtung, und der erstmals veranstaltete Glühweinabend an der Warte lockte zahlreiche Gäste an, sodass dieser auch zukünftig geplant wird.

Großzügige Unterstützung erhielt der Verein ebenfalls: Jürgen Rusteberg spendete eine Bank, die Sparkasse ein Waldsofa, die Johanniter 600 Euro aus dem Erlös der Kleiderkammer, und André Golla stellte einen Akkufreischneider im Wert von 950 Euro zur Verfügung. Vielen Dank dafür!

Alte Warte stark gefragt

Platzwartin Gisela Geisler berichtete, dass die Alte Warte im vergangenen Jahr siebenmal vermietet und zehnmal von Schulen und Kindergärten genutzt wurde. Kleinere Fälle von Vandalismus konnten aufgeklärt und von den Verursachern behoben werden.
Die Mitgliederzahl liegt aktuell bei 312. Im Jahr 2025 traten 20 neue Mitglieder ein, sieben Mitglieder verstarben. Die Kassenprüfung ergab keine Beanstandungen – der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

Bei den turnusmäßigen Wahlen wurden Jutta Henkel (Schriftführerin), Johanna Heitmüller (Wegewartin), Katharina Pätzmann (stellvertretende Schatzmeisterin), Kirsten Struck (Wanderwartin), Karin Jockisch (stellvertretende Wanderwartin) und Ramona Bockelmann (Platzwartin) jeweils einstimmig gewählt. Martin Merkel und Wolfgang Geisler bleiben im Wegebauausschuss, Michael Heitmüller übernimmt das Amt des Kassenprüfers.

Treue zum Verein über Jahrzehnte

Ein besonders feierlicher Moment waren die Ehrungen langjähriger Mitglieder.
Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt:
Dirk Seifert, Anna Wedekind, Dr. Jürgen Rusteberg und Rositta Böttcher.
Seit 40 Jahren gehören dem Harzklub an:
Jutta Wolter, Hans-Otto Wedekind, Inge Unger, Holger Roß, Susanne Preuß, Karin Mund, Ulrich Klingenberg, Dieter Kerl, Gisela Hille, Christine Heise und Wolfgang Hartmann.
Für 50-jährige Treue wurden ausgezeichnet:
Hans-Dieter Pietsch, Erich Flink und Bernd Böttcher.
Bereits auf 60 Jahre Mitgliedschaft blicken zurück:
Hannelore Schwiegershausen, Bärbel Ließmann-Faulborn, Henning Lange, Helga Beushausen, Karin Gries, Steffen Fricke und Irmgard Bense.

Die langjährige Verbundenheit vieler Mitglieder zeige, so der Vorsitzende, wie tief der Harzklub in der Region verwurzelt sei.

Blick nach vorn

Auch für 2026 hat sich der Verein viel vorgenommen: Die Alfons-Kanefke-Hütte soll instandgesetzt und gestrichen werden, an der Alten Warte ist eine neue Feuerstelle geplant, zudem steht möglicherweise eine Neugestaltung der großen Wassertretstelle an. Ein zentrales Projekt ist die Anschaffung eines neuen Vereinsfahrzeugs – hierfür hofft der Vorstand auf Unterstützung aus der heimischen Wirtschaft.
Gegen 20 Uhr endete eine harmonische Versammlung, die einmal mehr zeigte: Der Harzklub ist nicht nur Wanderverein, sondern gelebte Gemeinschaft.

Auf den Fotos sind zu sehen:

Abgegebene Ämter (von links):
mit auf dem Bild Patrick Bockelmann (2. Vors.), Walter Gottschling, Hannelore Fricke, Gisela Geisler, Andreas Sandau, mit auf dem Bild Bernd Struck (1. Vors.)

Neue Ämter:
Karin Jockisch, Katharina Pätzmann, Michael Heitmüller, mit auf dem Bild Bernd Struck (1. Vors.), Johanna Heitmüller, Kirsten Struck, Ramona Bockelmann, Wolfgang Geisler, mit auf dem Bild Patrick Bockelmann (2. Vors.)

Geehrte: 
Christine Heise, mit auf dem Bild Bernd Struck (1. Vors.), Bernd Böttcher, Rositta Böttcher, Steffen Fricke, Holger Roß, Dieter Kerl, mit auf dem Bild Patrick Bockelmann (2. Vors.)

29.12.2025

Erster Glühweinabend des Harzklub Barbis wird zum vollen Erfolg

Mit einem stimmungsvollen Auftakt hat der Harzklub Barbis am vergangenen Wochenende seinen ersten Glühweinabend an der Alten Warte gefeiert – und die Premiere hätte kaum gelungener sein können. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung und verwandelten den Platz rund um die Warte in einen warmen, lebendigen Wintertreffpunkt.

Feuertonnen und Lichterketten sorgten für ein ganz besonderes Flair: Während sich Erwachsene bei Glühwein und Punsch aufwärmten, hatten die Kinder vor allem am Stockbrot viel Freude. Der Duft von frisch gegrillter Bratwurst mischte sich mit dem Knistern des Feuers – eine Atmosphäre, die viele als „richtig schön gemütlich“ beschrieben.

Der Harzklub zeigte sich überwältigt von der großen Resonanz. „Damit haben wir nicht gerechnet – es ist wunderbar zu sehen, wie gut die Idee angenommen wird“, hieß es aus dem Organisationsteam. Die positive Stimmung und die vielen begeisterten Rückmeldungen motivieren den Verein, das neue Format fest zu etablieren.

Eines steht bereits fest: Der Glühweinabend wird eine Wiederholung bekommen. Schon jetzt freut sich der Harzklub darauf, im kommenden Jahr erneut Menschen an der Alten Warte zusammenzubringen und die winterliche Tradition fortzuführen

Waldsofa lädt zum Verweilen ein

Neue Attraktion an der Alten Warte

An der Alten Warte in Barbis gibt es jetzt eine neue Attraktion für Wanderer und Spaziergänger: Ein neues Waldsofa wurde dort aufgestellt und lädt zum Ausruhen, Genießen und Verweilen ein. Die Anschaffung und Umsetzung des Projekts wurden von der Sparkasse Osterode gefördert. „Uns ist es wichtig, Orte zu unterstützen, die den Menschen Erholung bieten und die Region lebendig halten“, betonte ein Vertreter der Sparkasse bei der Übergabe.

Von dem neuen Rastplatz aus eröffnet sich ein herrlicher Rundumblick: Die Burgruine Scharzfels, der Große Knollen, der Bismarckturm und der Ravensberg sind von hier aus zu sehen – ein Panorama, das Naturfreunde begeistert. „Mit diesem Platz möchten wir allen Naturfreunden die Möglichkeit geben, kurz innezuhalten und die Schönheit unserer Heimat bewusst wahrzunehmen“, heißt es vom Harzklub Barbis.

So wird die Alte Warte mit dem neuen Waldsofa zu einem beliebten Treffpunkt und Rastplatz für Jung und Alt, der zum Wiederkommen einlädt.

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